[FFP] Warum ist freies WLAN unterstützenwert und mehr Fragen

Bernd Nemetz mail at berndnemetz.de
Mi Aug 8 18:55:12 CEST 2012



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via iMobile ;)

Am 08.08.2012 um 18:15 schrieb Robert Wolff <robert.wolff at gruene-potsdam.de>:

> Hallo zusammen,
> 
> morgen ist es soweit. Unser WLAN-Antrag (neue Fassung anbei) wird erstmalig im Ausschuss für Klima, Ordnung, Umwelt und ländliche Entwicklung (KOUL) vorgestellt und beraten. Ist natürlich alles öffentlich und kann gern kommen, wer Lust und Zeit hat:
> im Stadthaus, Friedrich-Ebert-Str. 79/81, Raum 3.025, 18 Uhr
> mehr Infos zu Tagesordnung usw. hier:
> http://egov.potsdam.de/bi/to010.asp?SILFDNR=6285&options=4
> 
> Ich werde die Vorstellung des Antrags machen und brauche bitte noch Antworten und Input für folgende Fragen:
> 
> 1. Wie viele Knoten gibt es aktuell im Freifunk-Netz, wie viele davon sind Uplinks (Internetzugang), und über welche Fläche erstreckt sich das Netz zur Zeit?
> 

ca. 25

> 2. Wie viele Mitglieder hat der Freifunk-Potsdam e.V. zur Zeit?
> 



> 3. Bitte nennt Beispielanwendungen, die innerhalb des Freifunknetzes auch ohne Internet gemacht werden können oder benutzt werden!
> 

WebContent, IP Telefonie, Chat Dienste, Daten teilen

> 4. Warum ist der Ausbau des freien WLANs in Potsdam wünschen- und (seitens der Stadt) unterstützenwert?
> Zu 4. bereits folgende Antworten meinerseits - ich bitte ggf. um Ergänzungen:
> -> Bereitstellung heutzutage notwendiger öffentlicher Infrastruktur, sowohl für privat als auch geschäftlich
> -> für BesucherInnen unserer Stadt (auch Touristen) - verbessert Informationsmöglichkeit/erhöht Verweilqualität
> -> auch sozusagen für Datenreisende, gleichsam "eines digitalen Glas Wassers" in Form eines Zugangs zum Internet (aus Gesetzesentwurf Digitale Gesellschaft)
> -> für die Unterstützung sozial Benachteiligter, die sich ansonsten keinen eigenen Internetzugang leisten könnten
> -> Setzt sich die Idee freier WLAN-Netze weiter durch, würden Strahlung und Energieverbrauch von WLAN insgesamt stark sinken, da heute nahezu jeder Haushalt ein eigenes WLAN betreibt, während im Modell des Freifunks wesentlich weniger Geräte zur Versorgung der Einwohnerschaft ausreichen würden.
> -> Durch den Ausbau eines verknüpften WLAN-Netzes würde zudem ein echtes kommunales Internet entstehen, das die digitale Kommunikation zwischen den Nutzerinnen und Nutzern erlaubt, auch wenn es vom globalen Netz abgeschnitten würde und überhaupt keine Bandbreite ins globale Internet zur Verfügung stünde.
> -> Die Unterstützung des Ausbaus des freien WLANs seitens der Stadt würde ggf. neue Aktive motivieren, sich in der Freifunk-Initiative o.ä. einzubringen. In diesem Sinne würde bürgerschaftliches Engagement gefördert werden und die Stadt Potsdam als Bürgerkommune gestärkt werden.

Ist ja schon sehr umfangreich meine ich

> 
> Wie gesagt, für Antworten zu den oberen Fragen sowie über weiteren Ergänzungen bin ich dankbar.
> 
> Beste Grüße und vielleicht bis morgen
> 
> Robert
> 

Bernd

> <WLAN_LHP 12_0296 (Neue Fassung).pdf>
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